Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Physpass.com – Sinka Tamás E.V.
Stand: 05.07.2026

Der Vertrag, der gemäß dem vorliegenden Dokument zustande gekommen ist, wird nicht registriert (nachträglich ist er nicht abrufbar, der Vertragsschluss wird durch die Bestelldaten bestätigt), kommt durch konkludentes Verhalten zustande, gilt nicht als schriftlicher Vertrag, wird auf Deutsch geschrieben und verweist nicht auf einen Verhaltenskodex. Bei Fragen, die mit der Funktionalität sowie dem Bestell- und Leistungsprozess zusammenhängen, stehen wir unter unseren angegebenen Kontaktdaten zur Verfügung.

Die vorliegenden AGB gelten für die Rechtsverhältnisse, die auf der Webseite und den Unterdomänen des Dienstleisters (https://physpass.com) geschehen. Die vorliegenden AGB sind auf der folgenden Webseite jederzeit abrufbar (und von dort herunterzuladen und auszudrucken): https://physpass.com/agb.

Definitionen

Benutzer: Jede natürliche oder juristische Person bzw. Organisation, welche die Dienstleistungen des Dienstleisters in Anspruch nimmt und mit dem Dienstleister einen Vertrag schließt.

Verbraucher: Eine natürliche Person, die außerhalb ihres Berufs, ihrer selbstständigen Tätigkeit oder ihres Gewerbes handelt.

Unternehmer: Eine im Rahmen ihres Berufs, ihrer selbstständigen Tätigkeit oder ihres Gewerbes handelnde Person.

Dienstleister: Eine natürliche bzw. juristische Person oder eine Organisation ohne Rechtspersönlichkeit, die eine mit der Informationsgesellschaft zusammenhängende Dienstleistung erbringt, für den Benutzer Dienste leistet und mit dem Benutzer einen Vertrag schließt.

1. Dienstleisterdaten

Name des Dienstleisters: Sinka Tamás E.V.
Standort des Dienstleisters (zugleich Ort der Beschwerdeverwaltung): 1142 Budapest, Szatmár utca 49/B.
Erreichbarkeit / regelmäßig verwendete E-Mail-Adresse zur Kontaktpflege mit den Leistungsempfängern: hello@physpass.com
Telefonnummer des Dienstleisters: +36 30 545 4180
Firmen-/Registrierungsnummer des Dienstleisters: 43986886
Steuernummer des Dienstleisters: 67188293-2-42
USt-IdNr. des Dienstleisters: HU67188293
Name der Erfassungs-/Zulassungsbehörde: NAV
Sprache des Vertrags: Deutsch

Name, Adresse, E-Mail-Adresse des Providers:
Vercel Inc., 440 N Barranca Avenue #4133, Covina, CA 91723, United States – privacy@vercel.com – vercel.com/legal/privacy-policy
Supabase, Inc., https://supabase.com/contact-us

2. Allgemeine Verfügungen

2.1. Für die in diesen AGB nicht geregelten Fragen sowie für die Auslegung der vorliegenden AGB ist das ungarische Recht maßgebend, insbesondere die Anordnungen des Gesetzes V/2013 (BGB) über das Bürgerliche Gesetzbuch und des E-Commerce-Gesetzes CVIII/2001, das die einzelnen Fragen der elektronischen Dienstleistungen und der Dienstleistungen der Informationsgesellschaft regelt, sowie des Regierungserlasses 45/2014 über die detaillierten Regelungen der Verträge zwischen dem Verbraucher und dem Unternehmen. Die zwingenden Anordnungen der einschlägigen Regelungen sind für die Parteien auch ohne selbstständige Klauseln maßgebend.

2.2. Die vorliegenden AGB sind ab dem 21. Juni 2026 geltend und bleiben bis zum Widerruf gültig. Änderungen der vorliegenden AGB werden durch den Dienstleister auf der Webseite veröffentlicht; die registrierten Benutzer bzw. die Benutzer, die früher schon gekauft haben, werden über die Änderungen per E-Mail benachrichtigt. Die Änderungen betreffen die früher geschlossenen Verträge nicht, die Änderungen haben also keine Rückwirkung.

2.3. Der Dienstleister behält im Zusammenhang mit der Webseite, jeglicher Teile der Webseite und der darauf angezeigten Inhalte alle Rechte vor. Es ist verboten, die Inhalte der Webseite oder deren Details ohne die schriftliche Zustimmung des Dienstleisters herunterzuladen, elektronisch zu speichern, zu bearbeiten oder zu verkaufen.

2.4. Der Dienstleister übernimmt keine Verantwortung für Käufe, die nicht mit dem Dienstleister verbunden sind und die mit Produkten zusammenhängen, welche auf anderen, nicht vom Dienstleister betriebenen Webseiten veröffentlicht wurden.

3. Registration / Kauf

3.1. Der Benutzer ist verpflichtet, während der Registration/dem Kauf seine eigenen, wahren Daten anzugeben. Im Fall der Angabe unwahrer oder mit anderen Personen verbundener Daten während der Registration/dem Kauf gilt der zustande gekommene elektronische Vertrag als nichtig. Der Dienstleister schließt seine Haftung aus, wenn der Benutzer seine Dienstleistung im Namen einer anderen Person oder mit den persönlichen Daten einer anderen Person in Anspruch nimmt.

3.2. Der Dienstleister enthaftet sich für Verzögerungen bzw. andere Probleme, die sich aus den vom Benutzer falsch und/oder unrichtig angegebenen Daten ergeben. Der Dienstleister informiert den Benutzer darüber, dass falsch angegebene Daten nach Abstimmung und eindeutiger Identifizierung des Kunden zu korrigieren sind, damit die Leistungserbringung nicht behindert wird.

3.3. Der Dienstleister ist nicht verantwortlich für Schäden, die sich daraus ergeben, dass der Benutzer sein Passwort vergisst oder es aus jeglichen, dem Dienstleister nicht zurechenbaren Gründen an unbefugte Personen weitergibt (sofern auf der Seite eine Registration besteht).

4. Sortiment, Dienstleistungen und Preise

4.1. Die angebotenen digitalen Dienstleistungen werden online über die Website bestellt. Die dargestellten Preise sind in EUR zu verstehen und sind Bruttopreise (sie enthalten die gesetzlich vorgeschriebene Mehrwertsteuer bzw. – soweit der Dienstleister ohne Mehrwertsteuer fakturiert – die zu bezahlenden Summen). Bei digitalen Dienstleistungen fallen keine Fracht-, Versand- oder Verpackungskosten an.

4.2. Auf der Webseite werden Name und Beschreibung der Dienstleistung detailliert vermerkt.

4.3. Sollte ein ermäßigter Preis eingeführt werden, wird der Benutzer über den Preis und dessen genauen Zeitraum vollständig informiert.

4.4. Sollte trotz aller Sorgfalt des Dienstleisters ein falscher Preis auf der Weboberfläche erscheinen, etwa wegen eines Systemfehlers ein Betrag von „0" oder „1" EUR, so ist der Dienstleister nicht verpflichtet, zum falschen Preis zu leisten. Er hat die Möglichkeit, das Angebot abzulehnen, und kann die Bestätigung zum richtigen Preis anbieten; ist dem Kunden der Fehler bekannt, kann er das geänderte Angebot ablehnen. Unter falschem Preis versteht man einen Preis, zu dem der Unternehmer keinen Vertragswillen hat. Auf Grund des Gesetzes V/2013 (BGB) kommt der Vertrag durch die gegenseitige und übereinstimmende Willenserklärung der Vertragsparteien zustande. Fehlt eine solche übereinstimmende Erklärung, kommt kein gültiger Vertrag zustande, aus dem sich Rechte und Pflichten ergeben würden.

5. Bestellablauf

5.1. Nach der Registrierung meldet sich der Nutzer auf der Website an und kann durch Anklicken des Menüpunkts „Upgrade auf die Pro-Version" ein monatliches, sich automatisch verlängerndes Abonnement des Dienstes Physpass Pro abschließen. Die Gebühr für das Physpass-Pro-Abonnement beträgt 12 EUR pro Monat (inkl. der gesetzlichen Umsatzsteuer). Das Abonnement kann jederzeit gekündigt werden. Das Pro-Abonnement bietet dem Nutzer folgende zusätzliche Leistungen:

  • Erstellung einer unbegrenzten Anzahl von Karteikartenstapeln (anstelle der in der kostenlosen Version verfügbaren maximal 3 Stapel),
  • Generierung zusätzlicher Karten aus längeren PDF-Dokumenten,
  • Zugriff auf den vollständigen Lernplan,
  • Nutzung des Lernmodus mit Flashcards.

Das Abonnement wird nach erfolgreicher Zahlung aktiviert und verlängert sich am Ende des gewählten Abonnementzeitraums automatisch, sofern der Nutzer es nicht vor der Verlängerung kündigt.

5.2. Zahlungsart – Online-Zahlung per Bankkarte: Der Nutzer hat die Möglichkeit, den Gesamtbetrag der Bestellung online mittels Bankkarte über das sichere Zahlungssystem des vom Diensteanbieter beauftragten Zahlungsdienstleisters zu begleichen. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Stripe Managed Payments als Merchant of Record. Stripe verarbeitet die Zahlungsdaten im eigenen Namen und stellt die steuerlich erforderlichen Rechnungen aus. Der Diensteanbieter erhält keine Kreditkartendaten der Nutzer.

5.3. Mit der Aufgabe der Bestellung nimmt der Nutzer zur Kenntnis, dass gemäß § 15 sowie den weiteren Bestimmungen (insbesondere § 20) der Regierungsverordnung 45/2014 (II.26.) durch die Bestellung eine Zahlungspflicht entsteht.

5.4. Korrektur von Eingabefehlern: Vor dem Abschluss des Bestellvorgangs kann der Nutzer jederzeit zum vorherigen Schritt zurückkehren und die eingegebenen Daten berichtigen.

5.5. Nach dem Absenden der Bestellung erhält der Nutzer eine Bestätigungs-E-Mail. Geht diese Bestätigung dem Nutzer nicht innerhalb einer unter Berücksichtigung der Art der Dienstleistung angemessenen Frist, spätestens jedoch innerhalb von 48 Stunden nach Absendung der Bestellung, zu, ist der Nutzer von seiner Bindung an das Angebot bzw. von seinen vertraglichen Verpflichtungen befreit. Die Bestellung und deren Bestätigung gelten als beim Diensteanbieter bzw. beim Nutzer eingegangen, sobald sie für die jeweilige Partei zugänglich werden. Der Diensteanbieter schließt jede Haftung für eine verspätete Bestätigung aus, wenn diese deshalb nicht rechtzeitig zugestellt wird, weil der Nutzer bei der Registrierung eine fehlerhafte E-Mail-Adresse angegeben hat oder aufgrund der Auslastung des seinem Konto zugeordneten Speicherplatzes keine Nachrichten empfangen kann.

5.6. Zur Erbringung der Dienstleistung können vom Nutzer hochgeladene PDF-Dateien bzw. daraus extrahierte Texte automatisiert durch einen KI-Dienstleister verarbeitet werden, um Lernkarten und Lernpläne zu erstellen.

5.7. Der Nutzer gewährleistet, dass er ausschließlich Inhalte hochlädt, zu deren Nutzung und Verarbeitung er berechtigt ist. Der Nutzer trägt die alleinige Verantwortung für die hochgeladenen Inhalte und stellt den Diensteanbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei.

5.8. Die Dienstleistungen richten sich ausschließlich an Nutzer mit Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union bzw. des Europäischen Wirtschaftsraums (EU/EWR). Der Diensteanbieter behält sich vor, Bestellungen außerhalb dieses Gebietes abzulehnen.

6. Die Bearbeitung und Leistung der Bestellungen

6.1. Die Bearbeitung der Bestellungen/Abonnements erfolgt fortlaufend.

6.2. Die Leistungserbringung erfolgt entsprechend dem gewünschten Zeitpunkt nach Eingang der erfolgreichen Zahlungsbestätigung.

7. Widerrufsrecht

7.1. Gemäß der Richtlinie 2011/83/EU des Europäischen Parlaments und des Rates sowie der Regierungsverordnung 45/2014 (II.26.) über die detaillierten Vorschriften für Verträge zwischen Verbrauchern und Unternehmen steht dem Verbraucher bei Dienstleistungsverträgen kein Widerrufs- bzw. Kündigungsrecht zu, nachdem die Dienstleistung vollständig erbracht wurde. Besteht für den Verbraucher eine Zahlungspflicht, gilt dies jedoch nur dann, wenn mit der Ausführung der Dienstleistung mit ausdrücklicher vorheriger Zustimmung des Verbrauchers begonnen wurde und der Verbraucher gleichzeitig zur Kenntnis genommen hat, dass er sein Widerrufsrecht verliert, sobald das Unternehmen den Vertrag vollständig erfüllt hat. Gleiches gilt für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden, sofern das Unternehmen mit der Ausführung des Vertrags mit ausdrücklicher vorheriger Zustimmung des Verbrauchers begonnen hat und der Verbraucher gleichzeitig bestätigt hat, zur Kenntnis genommen zu haben, dass er mit Beginn der Ausführung sein Widerrufsrecht verliert.

7.2. Die Regierungsverordnung 45/2014 (II.26.) über die detaillierten Regelungen der Verträge zwischen dem Verbraucher und dem Dienstleister ist online abrufbar.

7.3. Die Richtlinie 2011/83/EU des Europäischen Parlaments und des Rates ist online abrufbar.

7.4. Der Nutzer erklärt ausdrücklich, dass der Diensteanbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung der digitalen Dienstleistung beginnt. Der Nutzer bestätigt zugleich, dass ihm bekannt ist, dass er mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert.

8. Gewährleistung für digitale Dienstleistungen

Vertragsgemäßheit der digitalen Dienstleistung. Der Diensteanbieter ist verpflichtet, die digitale Dienstleistung vertragsgemäß bereitzustellen. Die digitale Dienstleistung gilt als vertragsgemäß, wenn sie den im Vertrag beschriebenen Funktionen, der Qualität, Kompatibilität, Interoperabilität und sonstigen vereinbarten Eigenschaften entspricht.

Liegt ein Mangel der digitalen Dienstleistung vor, kann der Verbraucher die gesetzlichen Gewährleistungsrechte nach den Bestimmungen des ungarischen Bürgerlichen Gesetzbuches sowie der Regierungsverordnung 373/2021 (VI. 30.) geltend machen.

Rechte des Verbrauchers. Im Falle einer mangelhaften digitalen Dienstleistung hat der Verbraucher zunächst Anspruch darauf, dass der Diensteanbieter die Vertragsmäßigkeit innerhalb einer angemessenen Frist und ohne erhebliche Unannehmlichkeiten für den Verbraucher herstellt. Ist die Herstellung der Vertragsmäßigkeit unmöglich oder verweigert der Diensteanbieter diese, oder erfolgt sie nicht innerhalb einer angemessenen Frist, so kann der Verbraucher nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen eine angemessene Minderung des Entgelts verlangen oder den Vertrag kündigen. Eine Kündigung des Vertrages wegen eines unerheblichen Mangels ist ausgeschlossen.

Mitteilung des Mangels. Der Verbraucher ist verpflichtet, einen erkannten Mangel dem Diensteanbieter unverzüglich nach dessen Feststellung mitzuteilen.

Verjährung. Gewährleistungsansprüche können innerhalb der gesetzlichen Verjährungsfristen geltend gemacht werden. Bei digitalen Dienstleistungen, die fortlaufend über einen bestimmten Zeitraum bereitgestellt werden, haftet der Diensteanbieter für Mängel, die während der gesamten vereinbarten Vertragslaufzeit auftreten oder erkennbar werden.

Beweislast. Soweit zwingende Verbraucherschutzvorschriften nichts anderes bestimmen, trägt der Diensteanbieter die Beweislast dafür, dass die digitale Dienstleistung während des gesetzlich vorgesehenen Zeitraums vertragsgemäß war.

Ausschluss der Haftung. Der Diensteanbieter haftet nicht für Mängel oder Funktionsstörungen, die darauf beruhen, dass

  • der Nutzer die digitale Dienstleistung entgegen den Anweisungen des Diensteanbieters nutzt,
  • der Nutzer ungeeignete oder rechtswidrige Inhalte hochlädt,
  • der Mangel durch Software oder Systeme Dritter verursacht wird, die außerhalb des Einflussbereichs des Diensteanbieters liegen,
  • der Nutzer seine Mitwirkungspflichten zur Fehlerbehebung nicht erfüllt.

Die gesetzlichen Gewährleistungsrechte der Verbraucher bleiben hiervon unberührt.

9. Verfahren bei einem Gewährleistungsanspruch (bei Benutzern, die als Verbraucher gelten)

9.1. In einem Vertrag zwischen einem Verbraucher und einem Unternehmen darf die Vereinbarung der Parteien zum Nachteil des Verbrauchers von den Bestimmungen der Verordnung nicht abweichen.

9.2. Der Verbraucher ist verpflichtet, den Vertragsschluss zu beweisen (durch Rechnung oder Quittung).

9.3. Die Kosten im Zusammenhang mit der Erfüllung der Gewährleistungspflicht belasten den Dienstleister (§ 6:166 BGB).

9.4. Der Dienstleister ist verpflichtet, über den bei ihm gemeldeten Gewährleistungs- und Garantieanspruch ein Protokoll zu erstellen.

9.5. Die Kopie des Protokolls muss dem Verbraucher unverzüglich und nachweisbar bereitgestellt werden.

9.6. Wenn der Dienstleister über die Erfüllbarkeit des Gewährleistungs- und Garantieanspruches des Verbrauchers bei der Bekanntmachung nicht erklären kann, soll er den Verbraucher über seinen Standpunkt – im Fall der Ablehnung über den Grund der Ablehnung und die Möglichkeit der Beanspruchung eines Friedensgremiums – innerhalb von 5 Arbeitstagen nachweisbar informieren.

9.7. Der Dienstleister ist verpflichtet, das Protokoll 3 Jahre lang ab Erstellung aufzubewahren und dieses auf Anforderung der Kontrollbehörde bekanntzumachen.

9.8. Der Diensteanbieter wird sich bemühen, berechtigte Gewährleistungsansprüche innerhalb einer angemessenen Frist zu bearbeiten und den vertragsgemäßen Zustand der digitalen Dienstleistung wiederherzustellen.

10. Gemischte Bestimmungen

10.1. Der Diensteanbieter ist berechtigt, zur Erfüllung seiner Verpflichtungen einen Vermittler in Anspruch zu nehmen. Der Diensteanbieter haftet in vollem Umfang für ein rechtswidriges Verhalten des Vermittlers, als hätte der Diensteanbieter das rechtswidrige Verhalten selbst begangen.

10.2. Sollte irgendein Teil dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig, rechtswidrig oder nicht durchsetzbar werden, wird die Gültigkeit, Rechtmäßigkeit und Durchsetzbarkeit der übrigen Teile davon nicht berührt.

10.3. Sollte der Dienstleister ein ihm gemäß diesen Geschäftsbedingungen zustehendes Recht nicht ausüben, so gilt dies nicht als Verzicht auf dieses Recht. Ein Verzicht auf irgendein Recht ist nur mit einer ausdrücklichen, schriftlichen Erklärung gültig. Die Tatsache, dass der Dienstleister auf einer wesentlichen Bedingung oder Klausel der Allgemeinen Geschäftsbedingungen einmal nicht streng besteht, bedeutet nicht, dass er auf sein Recht verzichtet, dass diese Bedingung oder Klausel später streng eingehalten wird.

10.4. Der Dienstleister und der Benutzer versuchen, ihre Streitsachen friedlich beizulegen.

10.5. Es gilt ungarisches Recht. Ist der Nutzer Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union, bleiben die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften seines Aufenthaltsstaates unberührt. Die gerichtliche Zuständigkeit richtet sich nach den zwingenden Vorschriften der Verordnung (EU) Nr. 1215/2012 (Brüssel Ia-Verordnung).

10.6. Der Dienstleister verwendet in Bezug auf den Zugang zu den Dienstleistungen keine abweichenden allgemeinen Bedingungen bezüglich der Staatsangehörigkeit, des Wohnortes oder des Niederlassungsortes des Benutzers.

10.7. Der Dienstleister verwendet – bezüglich der von ihm angenommenen Zahlungsmethoden – keine abweichenden Bedingungen im Zusammenhang mit der Bezahlung aufgrund der Staatsangehörigkeit, des Wohnortes oder Niederlassungsortes, des Kontoführungsinstituts, der Niederlassung des Kontoführungsinstituts oder des Ortes der Ausgabe eines Bargeldersatz-Zahlungsinstruments innerhalb der Europäischen Union.

10.8. Der Diensteanbieter hält die Verordnung (EU) 2018/302 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Dezember 2018 zur Bekämpfung ungerechtfertigter territorialer Beschränkungen von Inhalten und anderer Formen der Diskriminierung aufgrund der Staatsangehörigkeit, des Wohnsitzes oder des Aufenthaltsorts des Kunden im Binnenmarkt ein.

11. Bearbeitung von Beschwerden (bei Benutzern, die als Verbraucher gelten)

11.1. Der Dienstleister ist bestrebt, alle Aufträge zur vollen Zufriedenheit des Kunden und in zufriedenstellender Qualität zu erfüllen. Wenn der Nutzer dennoch eine Beschwerde über den Vertrag oder seine Erfüllung hat, kann er dies telefonisch, per E-Mail oder per Brief mitteilen.

11.2. Der Dienstleister wird der mündlichen Beschwerde unverzüglich nachgehen und, falls erforderlich, Hilfe leisten. Ist der Kunde mit der Bearbeitung der Beschwerde nicht einverstanden oder ist es nicht möglich, die Beschwerde sofort zu untersuchen, nimmt der Dienstleister unverzüglich ein Protokoll über die Beschwerde und seinen Standpunkt auf und stellt dem Kunden eine Kopie des Protokolls zur Verfügung.

11.3. Der Dienstleister muss die schriftliche Beschwerde innerhalb von 30 Tagen beantworten. Die Ablehnung der Beschwerde wird begründet. Der Diensteanbieter bewahrt das Protokoll über die Beschwerde und eine Kopie der Antwort drei Jahre lang auf und macht sie auf Anforderung der Kontrollbehörden bekannt.

11.4. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Sie sich im Fall der Ablehnung Ihrer Beschwerde an eine Behörde oder ein Friedensgremium wenden dürfen, wie unten beschrieben.

11.5. Der Verbraucher kann sich mit einer Beschwerde an die Verbraucherschutzbehörde wenden: Gemäß Artikel 45/A (1)–(3) des Verbraucherschutzgesetzes und dem Regierungsdekret Nr. 387/2016 (2. Dezember 2016) über die Benennung der Verbraucherschutzbehörde fungiert das Regierungsbüro als allgemeine Verbraucherschutzbehörde: https://www.kormanyhivatal.hu/hu/elerhetosegek

11.6. Der Verbraucher kann sich bei einer Beschwerde an die Friedensgremien wenden, deren Kontaktdaten hier zu finden sind:

Friedensgremium der Stadt Budapest — 99. Krisztina Ring, 1016 Budapest; Telefon: (1) 488-2131; Fax: (1) 488-2186; Vorsitzende: Dr. Inzelt Éva Veronika; Web: https://bekeltet.bkik.hu/; E-Mail: bekelteto.testulet@bkik.hu — Zuständigkeit: Budapest

Friedensgremium des Komitats Baranya — 36. Majorossy Imre Str., 7625 Pécs; Telefon: (72) 507-154, (20) 283-3422; Fax: (72) 507-152; Vorsitzender: Dr. Bércesi Ferenc; Web: www.baranyabekeltetes.hu — Zuständigkeit: Baranya, Somogy

Friedensgremium des Komitats Borsod-Abaúj-Zemplén — 1. Szentpáli Str., 3525 Miskolc; Telefon: (46) 501-091 (neue Fälle), 501-871 (anhängige Fälle); Vorsitzender: Dr. Tulipán Péter; Web: www.bekeltetes.borsodmegye.hu; E-Mail: bekeltetes@bokik.hu — Zuständigkeit: Borsod-Abaúj-Zemplén, Heves, Nógrád

Friedensgremium des Komitats Csongrád-Csanád — 8-12. Párizsi Ring, 6721 Szeged; Telefon: (62) 554-250/Nebenstelle 118; Fax: (62) 426-149; Vorsitzender: Dr. Horváth Károly; Web: www.bekeltetes-csongrad.hu; E-Mail: bekelteto.testulet@csmkik.hu — Zuständigkeit: Békés, Bács-Kiskun, Csongrád-Csanád

Friedensgremium des Komitats Fejér — 4-6. Hosszúséta Platz, 8000 Székesfehérvár; Telefon: (22) 510-310; Fax: (22) 510-312; Vorsitzender: Dr. Vári Kovács József; Web: www.bekeltetesfejer.hu; E-Mail: bekeltetes@fmkik.hu, fmkik@fmkik.hu — Zuständigkeit: Fejér, Komárom-Esztergom, Veszprém

Friedensgremium des Komitats Győr-Moson-Sopron — 10/a Szent István Str., 9021 Győr; Telefon: (96) 520-217; Vorsitzende: Dr. Bagoly Beáta; Web: https://gymsmkik.hu/bekelteto; E-Mail: bekeltetotestulet@gymskik.hu — Zuständigkeit: Győr-Moson-Sopron, Vas, Zala

Friedensgremium des Komitats Hajdú-Bihar — Standort: 4025 Debrecen, Petőfi tér 10.; Verwaltungsort: 13-15. Vörösmarty Str., 4025 Debrecen; Telefon: (52) 500-710, (52) 500-745; Fax: (52) 500-720; Vorsitzender: Dr. Hajnal Zsolt; Web: https://www.hbmbekeltetes.hu; E-Mail: bekelteto@hbkik.hu — Zuständigkeit: Jász-Nagykun-Szolnok, Hajdú-Bihar, Szabolcs-Szatmár-Bereg

Friedensgremium des Komitats Pest — Standort: 59-61. Etele Str., 1119 Budapest, Etage II. Raum 240; Anschrift: 1364 Budapest, Pf.: 81; Telefon: (1) 269-0703; Fax: (1) 269-0703; Vorsitzender: Dr. Koncz Pál; Web: www.pestmegyeibekelteto.hu, www.panaszrendezes.hu; E-Mail: pmbekelteto@pmkik.hu — Zuständigkeit: Pest

11.7. Zum Geltungsbereich des Friedensgremiums gehört die außergerichtliche Regelung der Verbraucherrechtsstreitigkeiten. Die Aufgabe des Friedensgremiums ist es, zwischen den Parteien zwecks Regelung der Rechtsstreitigkeit eine Einigung herbeizuführen, im Fall der Ergebnislosigkeit eine Entscheidung zu treffen, um die Verbraucherrechte einfach, schnell, wirksam und kostengünstig zu sichern. Das Friedensgremium berät auf Antrag des Verbrauchers oder des Dienstleisters im Zusammenhang mit den Verbraucherrechten und -pflichten.

11.8. Im Fall einer grenzübergreifenden Rechtsstreitigkeit im Zusammenhang mit einem Online-Kauf- oder Dienstleistungsvertrag ist das Friedensgremium zuständig, das von der Kammer betrieben wird, die vom für den Verbraucherschutz zuständigen Minister per Erlass bestimmt wurde.

11.9. Der Dienstleister ist während des Verfahrens des Friedensgremiums zur Mitwirkung verpflichtet. Im Rahmen der Mitwirkung ist er verpflichtet, seine Antwort an das Friedensgremium zu übermitteln und sicherzustellen, dass eine zur Herbeiführung der Vereinbarung berechtigte Person an der Verhandlung teilnimmt. Wenn der Standort oder die Betriebsstätte des Unternehmens nicht im Komitat der Kammer liegt, die das zuständige Friedensgremium betreibt, umfasst die Mitwirkungspflicht des Unternehmens das Angebot einer schriftlichen Vereinbarung gemäß den Verbraucheransprüchen.

11.10. Sollte sich der Verbraucher nicht an das Friedensgremium wenden oder war das Verfahren erfolglos, hat der Verbraucher die Möglichkeit, sich an das Gericht zu wenden. Der Prozess wird mit einer Klageschrift eingeleitet, in der folgende Informationen zu vermerken sind: das zuständige Gericht; die Namen, der Wohnsitz und der Standpunkt der Parteien oder ihrer Vertreter; das geltend zu machende Recht samt Darstellung der Tatsachen und Beweise; die Angaben, aus denen sich die Zuständigkeit des Gerichts ergibt; sowie der ausdrückliche Antrag für die Gerichtsentscheidung. Der Klageschrift ist das Dokument oder eine Kopie des Dokuments beizufügen, auf dessen Inhalt sich die Klageschrift als Beweis bezieht.

12. Urheberrechte

12.1. Da es sich bei der Website https://physpass.com um ein urheberrechtlich geschütztes Werk handelt, ist es verboten, den Inhalt der Website oder Teile davon ohne schriftliche Zustimmung des Diensteanbieters herunterzuladen (zu vervielfältigen), öffentlich wiederzugeben, anderweitig zu nutzen, elektronisch zu speichern, zu verarbeiten oder zu verkaufen. Der Nutzer kann jedoch die AGB und die Datenschutzerklärung herunterladen und in beliebiger Form ohne jegliche Bedingungen oder Einschränkungen speichern.

12.2. Von der Website https://physpass.com oder aus ihrer Datenbank ist die Übernahme von Materialien nur zulässig, wenn dies schriftlich zugesagt wurde und wenn auf die Webseite Bezug genommen wird.

12.3. Der Diensteanbieter behält sich alle Rechte an allen Elementen seines Dienstes, seinen Domainnamen, den daraus gebildeten sekundären Domainnamen und seinen Internet-Werbeflächen vor.

12.4. Es ist verboten, den Inhalt der Website https://physpass.com oder Teile davon zu übernehmen oder zu entschlüsseln, Benutzernamen und Passwörter unbefugt zu registrieren oder jegliche Anwendung zu verwenden, durch die Teile der Website geändert oder optimiert werden.

12.5. Der Name https://physpass.com ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Diensteanbieters zu keinem anderen Zweck als zur Referenz verwendet werden.

13. Datenschutz

Die Datenschutzerklärung der Webseite ist auf der folgenden Seite abrufbar: https://physpass.com/datenschutz

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